Pierre Herubel gehört aktuell zu den sichtbarsten LinkedIn-Content-Creators im deutschsprachigen Raum. Über 170’000 Follower, virale Infografiken und ein hochpreisiges Bootcamp rund um Content-Marketing, Verkaufssysteme und Personal Branding sorgen dafür, dass dieselbe Frage immer wieder auftaucht:
«Ist Pierre Herubel wirklich legit?»
Nach der Teilnahme an seinem Bootcamp und rund 8 Monaten im Programm kann ich sagen: Ja, ist er. Aber bevor man mehrere tausend Dollar investiert, gibt es ein paar Dinge, die man wissen sollte.
In diesem Beitrag teile ich meine ehrlichen Erfahrungen mit dem Bootcamp, zeige meine echten LinkedIn-Zahlen und gehe auf vier Punkte ein, die ich rückblickend kritisch sehe.
Hier schon mal der Link direkt zu Pierres «Content First» Kurs.

Was macht Pierre Herubel anders?
Viele Leute behandeln Content wie einen Glücksspielautomaten. Sie veröffentlichen Beiträge, hoffen auf Reichweite und warten darauf, dass der Algorithmus irgendwann gnädig ist.
Pierre denkt hingegen komplett systematisch.
Bei ihm geht es nicht einfach um einzelne LinkedIn-Posts, sondern um ein komplettes Verkaufssysteme rund um Content. LinkedIn, YouTube, E-Mail-Marketing, Positionierung und Angebotsdesign greifen ineinander wie Zahnräder in einem Uhrwerk.
Das klingt zuerst vielleicht etwas nach klassischem Online-Marketing-Sprech. Ich weiss. Aber genau dort liegt aus meiner Sicht ein echtes Qualitätsmerkmal: Die Inhalte sind wirklich durchdacht und strategisch aufgebaut. Nicht einfach nur eine lose Sammlung an Social Media Tipps; ein echtes System, in welchem alles aufeinander aufbaut.
Ausserdem ist er mit diesen eigens entwickelten Vorgehen Millionär geworden und macht heute rund 100’000 US-Dollars Monatsumsatz. Zu seinen Kunden gehören die grössten Marken und Creators im internationalen Onlinemarketing.
Das Bootcamp und der Kurs gehen Hand in Hand. Die Idee ist es, den Kurs im Selbststdudium durchzubarbeiten und parallel dazu das 5-wöchig Bootcamp zu absolvieren
Zusätzlich bekommt man Zugriff auf:
- wöchentliche Q&A-Calls
- direkten Austausch mit Pierre
- die Skool-Community
- und seine komplette Content Library
Gerade diese Bibliothek fand ich ehrlich gesagt ziemlich stark:

Das sind keine halb vergessenen Canva-Templates aus 2018, sondern echte Assets, die Pierre selbst verwendet und laufend erweitert. Wer lernen will, komplexe Inhalte visuell verständlich aufzubereiten, kann daraus extrem viel mitnehmen.
Meine echten LinkedIn-Zahlen nach dem Bootcamp von Pierre Herubel
Ich habe mich hauptsächlich auf den LinkedIn-Teil in seinem Kurs und Bootcamp konzentriert. Das hat Erfolge gebracht, mit denen ich nicht gerechent hätte.
Plötzlich hatten Beiträge:
- Reglmässig 20’000 – 50’000 Impressions
- 2x 100’000 Impressions
- 1x 170’000 Impressions
Innerhalb von einem Jahr kam ich auf über 1’055’000 Impressions.

Das Spannende daran: Die Kurve war monatelang praktisch flach. Und dann sieht man ziemlich exakt, ab wann das Bootcamp gestartet hat. Die Sichtbarkeit schiesst plötzlich nach oben wie eine Rakete mit leichtem Koffeinproblem.
Mehrere Beiträge haben sechsstellig performt.

Hier ein paar mehr Einblicke in einen der viralen Beiträge:

Neben der Reichweite war es auch sehr spannend zu sehen, was das für Effekte ausgelöst hat:
- Gestärkte Wahrnehmung bei meinen Bestandeskunden, mehr Touchpoints
- Gestärkte Wahrnehmung als Experte im Bereich des modernen Content Marketings
- Einfacheres Akquirieren neuer Kunden aus meinem «warmen Umfeld»
- In einem Fall eine direkte Kontaktaufnahme einer komplett «kalten» Zielpersona
Und genau das vermittelt Pierre im Kern: Die unmissverständliche Positionierung als Autorithät im Expertisenfeld.
Vier Kritikpunkte, die man kennen sollte
Natürlich ist nicht alles perfekt. Es gibt einige Punkte, die man aus meiner Sicht wissen sollte, bevor man in das Programm investiert.
1. Das Pricing ist happig
Die Community kostet rund 1’000 US-Dollar pro Jahr. Die Bootcamps starten aktuell bei 4’000 US-Dollar.
Das ist kein «Ich probier’s mal schnell aus»-Preis.
Pierre weiss ziemlich genau, welchen Wert seine Inhalte für gewisse Zielgruppen haben, und bepreist sie entsprechend. Wenn ihr komplett am Anfang steht und noch kein klares Angebot habt, würde ich vermutlich zuerst dort ansetzen.
Denn Reichweite ohne funktionierendes Angebot ist am Ende einfach sehr öffentliches Herumexistieren im Internet. Das bringt nix.
2. Alles ist auf Englisch
Das war für mich anspruchsvoller als erwartet.
Nicht wegen des Englischs selbst, sondern wegen der Tiefe der Inhalte. In den Gruppensessions wurde teilweise auf sehr hohem Niveau über Positionierung, Verkaufspsychologie, Angebotsdesign und Strategien diskutiert.
Bitte nicht unterschätzen.
Wenn ihr euch auf Englisch nicht wirklich wohlfühlt, kann das die Lernerfahrung deutlich erschweren.
3. Die Community ist ruhiger geworden
Während meines Bootcamps war extrem viel Aktivität in der Skool-Community vorhanden. Pierre hatte die Community damals gerade frisch von der Kajabi-Plattform migriert und neu aufgebaut, entsprechend war viel Energie drin.
Mittlerweile wirkt das Ganze deutlich ruhiger, es ist nicht mehr so viel los.
Die Inhalte sind weiterhin stark, aber die Dynamik hat sich verändert. Und gerade bei Community-Produkten macht das relativ viel aus.
4. Das Programm bringt nur etwas, wenn ihr wirklich umsetzt
Das ist vermutlich der wichtigste Punkt im ganzen Beitrag.
Das beste Framework bringt euch nichts, wenn ihr danach keine Inhalte veröffentlicht.
Ich selbst habe wie bereits erwähnt nur einen Teil der Strategien umgesetzt: Vollgas LinkedIn. Mein Youtube-Channel dümpelt halbherzig dahin, einen Newsletter habe ich seit Monaten keinen mehr verschickt. Und allein auf LinkedIn zu fokussieren, hat bereits enorme Resultate für mich gebracht.
Das Spannende ist gleichzeitig auch die Schwierigkeit: Das System von Pierre ist so umfassend, dass es teilweise fast überfordernd wirken kann. Man sitzt davor und denkt sich: «Okay cool… aber wo fange ich jetzt konkret an?»
Mein Rat wäre deshalb: Einen Kanal auswählen und dort konsequent werden. Nicht gleichzeitig LinkedIn, Newsletter, Podcast, YouTube und TikTok starten wie ein hyperaktiver Marketing-Oktopus.
Mein Fazit nach 8 Monaten
Für mich persönlich war das Bootcamp eine der besten Investitionen meiner Selbstständigkeit.
Nicht weil plötzlich magischer Internetstaub vom Himmel gefallen ist. Sondern weil ich gelernt habe, Inhalte strategischer zu denken, Vertrauen systematisch aufzubauen und Sichtbarkeit gezielter zu nutzen.
Die Resultate auf LinkedIn sprechen ziemlich deutlich für sich.
Und genau das vermittelt Pierre Herubel in seinem Programm: Nicht einfach Reichweite, sondern die Fähigkeit, mit Content langfristig Autorität aufzubauen.
Falls ihr euch das Ganze selbst anschauen wollt, kommt ihr hier zu Pierres «Content First» Kurs.

